Haflingerzucht :: Pfingstmontag 2014 - hier der Bericht!

Fohlenfest im Pony-Park Padenstedt

Ein Haflingerfest „nach Maß“

 

Wieder einmal hatten Wolfgang Kreikenbohm und seine bewährte „Pony-Park- Mannschaft“ mit tatkräftiger Unterstützung des Haflingerfreundeskreise S-H u. HH e.V. (HFK) zum Haflinger- Fohlenfest am Pfingstmontag nach Padenstedt eingeladen.

 

Seit Jahren gilt diese Veranstaltung als weitaus bestbesuchte Haflinger- Veranstaltung in Deutschland.

Auch in diesem Jahr kamen wieder ca. 6000 Besucher aus allen Teilen Deutschlands sowie aus Dänemark und den Niederlanden, um bei bestem Sommerwetter die vielen gut vorbereiteten und interessanten Events zu genießen.

 

Im Mittelpunkt des Haflinger- Fohlenfestes stand die Fohlenbeurteilung durch die Zuschauer selbst.

Bereits eine halbe Stunde vor Beginn war die große Halle 2  mit ca. 1000 Zuschauern   gefüllt. Außer nahezu sämtlichen Haflingerzüchtern und –freunden mit Rang und Namen des Nordens waren unter den Besuchern auch viele Familien mit Kindern. Sie alle erfreuten sich bis zur Begrüßung durch den Hausherrn Wolfgang Kreikenbohm an den „fetzigen“ Klängen der „Feuerwehrkapelle Aukrug“ und anschließend an den 20 erstgeborenen, hervorragenden Fohlen dieses Jahrganges der Vatertiere „liz.Barolo“, „Nevitano“, „liz.Alphonso“, „Astrobin“ und „Maisturm“.

Das spontan zusammengestellte Richterteam, bestehend aus Hansjürgen Engel, Rolf Wilcken, (Schleswig-Holstein), Winfried Pape, Willi Plate (Niedersachsen) und Volker Tack (Mecklenburg-Vorpommern), entschied sich für die vier tagesbesten, nicht weiter rangierten Fohlen: 

„Amo“ von „liz.Alphonso“ aus „Zora II“, „Phine“ von „Maisturm“ aus „Philippa“, „Nebelwind“ von „Nevitano“ aus „Melissa“ und „Zeronika“ von „liz.Barolo“ aus „Zenzi“.

 

Die Auswertung  der ca. 400 Richterzettel der Gäste ergab, dass Frau Christiane Leppich     aus Norderstedt, welche vor 18 Jahren ihr erstes Halfinger Pferd im Pony-Park Padenstedt erwarb, genau die Entscheidung der „Profi-Richter“ getroffen hatte. Somit gewann sie ein Haflinger Fohlen.

 

Nach diesem in Deutschland wohl einmaligen Mitrichten des Publikums erfreuten sich die Zuschauer in der großen Halle an einem interessanten und abwechslungsreichen Schauprogramm mit 11 schwungvollen Schaubildern, durch die wieder einmal die Vielseitigkeit des Haflingers als beliebtes Familien-,  Freizeit-  und Sportpferd überzeugend demonstriert wurde.

Aber auch in den anderen Hallen und im schönen Außengelände des Parkes gab es vieles zu erleben und zu entdecken.

So nahmen mehrere hundert Personen an den geführten Ausritten und Kutschfahrten durch den Parkwald und um den See teil, erfreuten sich unzählige Gäste an dem Streichelzoo, dem neuerbauten Mini-Shetti-Dorf „Ministedt“, dem Pony-Bahnhof für die Kleinsten oder nahmen teil am Pferde-Fussballspiel  F.C.St.Pauli gegen Werder Bremen, dem Geschicklichkeitsturnier auf dem Trailplatz, dem Shaddy-Huf-Rennen in der neuen Halle 3, dem Kamelreiten, dem Reiten auf der „Wilden-Hilde“, dem einzigen Rodeo-Haflinger der Welt oder dem Segway-Fahren im Außengelände.

Auch erfreuten sich viele Besucher an den schönen Aquarellen und Ölgemälden der extra aus Spanien angereisten Haflinger- und Tiermalerin Monika Buchholz.

 

Einen besonderen Höhepunkt stellte auch in diesem Jahr wieder das rustikale Kuchenbuffet in der Halle 1, bekannt durch Film und Fernsehen, dar. In der zünftig geschmückten Halle kredenzte Susanne Kreikenbohm mit ihrem bewährten „Kuchen- und Küchenteam“ wieder einmal tausende selbstgebackener Stücke Kuchen und Leckereien den zufriedenen Fohlenfest-Gästen.

 

Ein gelungenes Fest für eine großartige Pferderasse.

 

Für viele Freunde des Hauses und der Haflinger-Rasse ist der Pfingstmontag im Terminkalender alljährlich „gesetzt“. Den Gästen, die zum ersten Mal den Weg nach Padenstedt gefunden hatten, stand die Begeisterung für die Rasse und die Freude an den anregenden Erlebnissen im Pony-Park förmlich ins Gesicht geschrieben. 

Für die aufopferungsvoll für das Wohl der Besucher eingetretenen Veranstalter und ihre Gehilfen bedeuteten die zahlreichen mündlich und schriftlich ausgedrückten Anerkennungen den schönsten Lohn.

 

Ute Rohwäder



zurück